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Die Bergwelt Alzasca

Die Bergwelt Alzasca I

  Die Tessiner Bergen sind traumhaft schön gehts aber um in die Höhe zu kommen sind sie alles andere als bequem, den hier geht es erst einmal hoch und hoch meine hoch nicht selten geht es 1000 Höhenmeter hinauf und das auf doch nicht immer bequemen Wanderwege. So auch auf unserer 5 Tägigen Tour durch Alzasca und Vercasca Tal. Im Alzasca Tal unserer ersten ziel werden unser Stehvermögen und Wille doch sehr gefordert. In guter Verfassung und guter Laune starteten wir in Someo los und wanderten mit unserer Fotoausrüstung los. Das unser Gepäck viel zu schwer ist wussten wir schon, aber dass wir das dann zu spüren bekommen wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.  


Die Bergwelt Alzasca II

So wanderten wir der Maggia entlang überquerten die 400 Meter lange Hängebrücke über die Maggia die in ihrer Schwingung doch ein Eigenleben hat, so lachten wir uns fast zu Tode, die Schaukelei mit unserem Marschtempo machte es fast unmöglich normal zu laufen und wenn dann doch Personen entgegenkamen, wurde es schon mal sehr eng zwischen einem. Auf unserer weiteren Wanderung gelangten wir zum Aufstieg in die Alzasca. Wunderschön die Natursteintreppe stetig geht es hoch, schon eine Stunde und es nimmt kein Ende doch plötzlich ein kurzes Stück keine Treppe erleichtert hoffen wir, das es so bleibt. Vor uns eine wunderschöne Steinbrücke die einen Bach überspannt, tief geht’s runter und das Wasser schlängelt sich den grossen Steinbrocken entlang in die Tiefe Richtung Tal und der Maggia entgegen.


Die Bergwelt Alzasca III

Mir Lauft der schweiss so dermassen über die Stirne das ich unbedingt jetzt was Trinken muss! Und auch Remo hat sein Wasserhaushalt wieder ins Lot gebracht. Nach Wanderwegweiser sollten wir ja eigentlich nach 4 Std. ankommen in der SAC Hütte Alzasca. Das die Zeitangabe so nicht stimmen werden wir noch bitter merken besonders Ich. So nahmen wir die weiteren Treppen in Angriff und nach gut einer weiteren Stunde kamen wir anfangs auf die erste Anhöhe. Das uns unterdessen ein Marathon Läufer überholt und wir eigentlich ganz erstaunt sind das er schneller ist als sein Hund. Konnte ich es nicht lassen und darauf einen Spruch loszulassen, was der Läufer nicht verstand, da ich es in Breiten Berndeutsch von mir gelassen hat, auf alle Fälle lachte Remo Herzhaft darüber!


Die Bergwelt Alzasca IV

 So ich bin überzeugt, dass ich den Eiffelturm zweimal hoch bin und alles ohne Lift Remo schaut mich an studiert und lacht. Nach über zwei Stunden Treppen lauf kommen wir endlich zum eigentlichen Wanderweg. Jetzt erst geht es mir schlecht, ich bekomme die ersten Muskelkrämpfe und Remo klagt über Übelkeit und leichten Schwindel. Wir machen kurz Pause und setzten uns nieder und versuchen uns zu erholen. Remo kommt wieder auf die Beine, was bei mir in den Restlichen zwei Stunden nur noch schlimmer wird. So versuche ich immer das Bein zu entlasten was gerade nicht zieht in den Muskel. Mir gehen einige Gedanken durch den Kopf zum Glück machte ich über 30 Jahre intensiven Sport und das Fachwissen über Sport Medizin half mir den Weg weiter zu gehen, ohne aufzugeben.

Trotz allen musste ich einige heikle Muskelkrämpfe überstehen, was einige Fluch Wörter hervorbrachte. Die ich aber in dieser schönen Umgebung doch nicht laut über die Lippen brachte.


Die Bergwelt Alzasca

Endlich sehe ich die SAC Hütte vor mir und die Freude überwiegt dermassen das ich den Moment den Muskelkater vergessen habe, er aber mich nicht so zwickt er mir noch ein letztes Mal so richtig rein.an der Hütte angekommen bestelle ich zuerst einmal ein Bier und Wasser, sodass ich mein mangle, irgendwie ersetzen kann. Besonders das Bier tut gut nach sechs Stunden Marsch und gut 1400 Höhenmeter. Wir wurden von Tatjana und Guido herzlich empfangen. Wir kamen gerade rechtzeitig, es gab Abendessen und half mein Haushalt wieder in Lot zu bringen einigermassen. Der gemeinsame Abend in der Hütte, in kleiner zusammengewürfelter Gruppe. Wir lachten doch einige stunden Herzhaft und so vergassen wir alle Anstrengung, die wir hatten.auf dem Aufstieg.


Renato war super der 84-Jährige, top Fitte Hüttenwart machte die Strecke mit Lebensmittel in gut 4 Stunden, was wir mit Mühe und Not in 6 Stunden machten, was uns natürlich allen den Mund sperrangelweit offenliess. Die Hütte füllte sich im Laufe des Tages auf dreiundzwanzig Personen. Am Abend brauchte es in der Küche jede Hand, was mir besonders zusagte und spontan mithalf. Durch den Tag waren wir natürlich unterwegs am Fotografieren und freuten uns auf die wunderschöne Natur die uns doch einige wunderschöne Momente bescherte. Die Rückreise nach Songno ging, über den gleichen Weg zurück zum Glück waren meine Beine soweit bereit und wir Schaften den abstieg ohne jegliche Probleme.und freuten uns auf das neue Ziel  Verzascatal.


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