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Vollmond Nacht am Hogant Massiv.

Vollmondnacht Es ist soweit meine Wanderung zu Hogant zur Vollmondnacht steht nichts mehr im Wege, vom Parkplatz unterschwand wanderte ich zum Grünenbergpass hoch. Ganz alleine das letzte Mal als ich dies machte, ging ich noch zur Schule und mein Vater war mit von der Partie. Ganz Still war es um zwei Uhr morgens, einzig die Glocken der Kühe waren zu vernehmen in der ferne. Das Wandern in der Nacht ist doch eigentlich ganz gemütlich den man bemerkt die Steigung nicht so, wie man es am Tage wahr nimmt. Immer wieder höre ich Geräusche um mich rum, besonders fällt mir, auf das ich die Geräusche um mich fiel, intensiver wahrnehme. Auf meinem Weg hoch kommen mir einige Schauder Märchen in den Sinn und aale Geräusche werden sofort als unheimlich eingestuft. Oben endlich angekommen gibt’s mal eine Verschnaufpause. Die erste Etappe ist erreicht der Grünenberpass einst militärisch wichtig für die Schweiz ist er jetzt für Wanderer ein wunderbarer zwischen halt zum Hogant. Der Schweiss läuft mir nur so runter den der Rucksack mit all meinen Fotoequipen ist doch ca. 12–15 Kilogramm. Auf meinem weiteren weg zum Hogant sind meine Gedanken immer bei mir und warum um Himmelwillen mache ich das hier eigentlich! Ich könnte doch wie alle normalen Menschen jetzt im Bett liegen und schlaffen. Und plötzlich merke ich, dass ich mich auf dem falschen Wanderweg bewege. Jetzt aber spreche ich zu mir und ermahne mich gescheiter mich mal zu Konzerntieren, den das hat mich jetzt zeitlich doch recht zurückgeworfen und das ärgert mich jetzt sehr. Zurück auf dem richtigen weg bemerke ich doch das mir mein vorhaben immer, wie mehr aus den Händen gleitet und ich muss mich doch entscheiden, ob ich nicht doch besser einen tollen Fotospott hier suche und dann danach hoch gehe auf den Hogant. Der Entscheid steht fest im jetzigen Zeitpunkt weiß ich noch nicht das es der richtige Entscheid war denn. Das Schauspiel das ich dann erleben durfte war doch etwas Wunderbares und faszinierendes Schauspiel der Natur. Die Wolken wickelten sich um die Bergspitzen und einige von ihnen bekamen dadurch einen Hut. Kaum war das Schauspiel zu Ende, fingen die Alpenrosen in der Morgenstimmung zu Leuchten an und ich war so glücklich, dass ich vor lauter staunen kaum zu fotografieren kam. Im weiteren verlauf des wunderbaren Morgens stieg ich dann hoch auf den Hogan, die Sonne war schon oben und mein Abenteuer ging weiter, da ich den alten aufstieg, der nicht alle kenn, war ich doch meinem ziel den Gipfel zu erreichen schneller als erwartet oben. Am Gipfel angekommen genoss ich den Ausblick in alle Richtungen. Die Aussicht über das Emmental, Berneroberland der Innerschweiz ist hier oben doch einmalig was mir von diversen weiteren Hogant Wanderer nur bestätigt wurde

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