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Unterwegs im Emmental Hügelland II

Sagen und Geschichten des Emmentals 

Wenn der Napf das Wetter nicht weiterziehen lässt dann sind ........!

Wenn, der Winter seine letzten Schneefelder dem Frühling übergibt, hat man das Gefühl, das es immens viel Wasser haben muss im Emmental. Aber die Hügel im Emmental Saugen dies wie Schwämme auf und geben es allmählich wieder ab. Auf den unzähligen Wanderungen hört man immer wieder das Plätschern der Bäche und das Blubbern der Quellen. So schön und romantisch kann das Emmental sein auf seinen Hügeln und in den Chrachen. Nur eines Fürchten sich alle im Emmental, wenn der Napf und die Schrattenfluh dem Gewitter den Weiterzug nicht gewähren dann sind die Napfzwerge und die Schrattenfluh Trolle wieder mal im Streit. Man erzählt sich im Emmental immer wieder diese Sage von den Zwergen des Napfs und den Trollen der Schrattenfluh und dabei ist denn betroffenen Bauern Familien und Dörflern mulmig dabei, denn sie wissen dann ist die Wassernot wieder Los im Emmental. Den Streit unter den Trollen und Zwergen gibt, einzig und alleine nur ums Napfgold, weil sie sich wieder einmal nicht einigen können von, wo bis wo die Schürfrechte gehen. Was aber noch viel mehr Angst und Schrecken verbreitet ist, wenn sich einer der Parteien über die Schürfrechte hinaus schürft dann, dann ist weder hab und gut noch sicher von diesem Streit. Um diesen Streit zu beenden, greift Mutter Natur ein und last die sieben Hängste der Schrattenfluh los. Und so erleben die einheimischen immer wieder wie ihre Gegend regelrecht umgepflügt wird und doch so mancher Bauer und Dörfler nur zuschauen kann, wie seine Habe und gut den Bach runter geht.

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