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Unterwegs im Emmentaler Hügelland I

Emmentaler Bauernhof Geschichten.

 

Nun endlich ist es auch im Emmental Frühling geworden und seit längerem habe ich schon den Gedanken gehabt unsere Weiler und Einzelhöfe zu fotografieren. Jeder kennt sie, jeder ist schon an ihnen vorbeigegangen, mal hat man einen Einblick in das Bäuerliche leben. Und manchmal ja manchmal bekommt man schnelle Beine, aber nicht von den Bauersleuten, sondern vom Berner Sennenhund der hie und da gar kein Verständnis hat das man in seinem Revier rum fotografiert! Überall ist emsiges treiben, um die Bauernhöfe dort wird ein Acker bereitgestellt, hier bereitet die Bäuerin den Bauerngarten ja und da sind noch die Kinder die unerlässlich um mich herumschwirren und fragen was ich eigentlich hier mache. Ja so manches lustige Gespräch führe ich mit den Kindern und Bauersleute, aber es hat auch seine Schatten Seite. So erzählte mir ein Bauer, dass er ein ganzes Leben lag, den Hof Tag ein Tag aus bewirtschaftet hat. Und jetzt muss er ihn aufgeben. Kari der im richtigen leben anders heisst wird plötzlich ganz still und er versucht sich nichts anmerken zu lassen. Ja sagt Kari mein Sohn, der will das harte leben nicht so führen sag Kari zu mir. Und wir sprachen noch einige Zeit darüber. Als ich dann ging, hatte ich noch einige male, zurückgeschaut auf den schönen und stolzen Bauernhof aber Kari war schon wieder in seine Arbeit vertieft. Auf meiner weiteren Tour kommen mir die Worte von  Jeremias Gotthelf in den sin er beschrieb die Emmentaler so: Seinem Lande ähnlich ist der Emmentaler. Weit ist sein Gesichtskreis nicht, aber das Nächste sieht er klug und scharf an; rasch ergreift er das Neue nicht. Aber was er einmal ergriffen, das hält er fest mit wunderbarer zäher Kraft. 

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